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Osteopathie

Definition:
mit Hilfe manueller Reize werden die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt.

Beschwerden sind i. d. R. nach 1-4 maliger Behandlung deutlich gemildert. Bei chronischen Leiden sind Behandlungen ggf. in größeren (4-6 Wochen) oder sehr großen (2 mal im Jahr) Abständen hilfreich.

Um effektiver und schneller zu einem positiven Ergebnis zu gelangen, werden verschiedene Osteopathiearten kombiniert angewendet:

N.O.T. = Neurale Organisationstechnik

Es handelt sich um eine sanfte, nicht invasive (also von außen durchgeführte) Therapie mit dem Ziel das Nervensystem neu zu organisieren. Das geschieht über Reflexsysteme, die für unser Überleben sorgen (z.B. für Essen, Flucht/Kampf, Fortpflanzung, Immunsystem). Erstaunlich ist, wie schnell mit dieser Methode die Reflexe überprüft und korrigiert werden können. Alle Behandlungsschritte sind demonstrierbar, wiederholbar, vorbestimmbar und nachvollziehbar – sowohl für den Heilpraktiker wie für den Patienten. NOT ist von Dr. Carl. A. Ferreri, D.C., Ph.C., entwickelt worden; im wesentlichen aus den Methoden Chiropraktik (wie SOT = Sacro-Occipital-Technik), Osteopathie (wie Cranio-Sakral-Therapie), Akupressur und Angewandte Kinesiologie.

Die Methode wurde von Peter Erikson (D.C.) als Erikson-Technik bzw. N.I.C.E. weiter entwickelt.

Der Körper ist ein voll integriertes biologisches System, in dem alle Teile mit einander verbunden sind.

Es ist unmöglich einen Teil des Körpers zu behandeln, ohne Auswirkung bzw. Veränderung an anderen Stellen im Körper auszulösen. Neurale Organisationstechnik ist ein Ganzkörperprogramm, welches fast jedes Defizit im menschlichen Körper positiv beeinflussen kann:

Erkrankungen des Bewegungsapparates Wirbelsäule
Becken
Gelenke
Kiefergelenk-Probleme Schluckschwierigkeiten
Verdauungsprobleme
Knacken / Knirschen
Gehirn-Verletzungs-Komplex incl. Geburtstrauma Gehirnerschütterung
Schleudertrauma
Epilepsie
Zerebralparese (=Spastik)
Immunsystem-Fehlfunktion Autoimmunerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose)
Allergien
Asthma
Hormon- u. Kreislaufprobleme Schilddrüse
Leber
Bauchspeicheldrüse
Herz-Stress-Zustände Herzrhythmusstörungen
Gendefekte Down Syndrom
Lernprobleme Aufmerksamkeitsstörungen (ADD / ADHD)
Lese-Rechtschreibschwäche
Emotionale Ebene Aggression
PTSS (Posttraumatisches Stresssyndrom)

 

N.S.T. = Neurostructural Integration Technique

NST ist eine Technik, die das Bindegewebe behandelt. Sie regt die Selbstregulation des Körpers an. Chronische und und degenerative Beschwerden sprechen auf eine regelmäßige und längere Behandlungsdauer an. Unter anderem zum Beispiel: Kiefergelenkprobleme, Müdigkeit, Rheuma, Stress, Verdauungs- sowie verschiedene  Beschwerden. des Bewegungsapparates.

C.S.T.= Cranio-Sacral-Therapie

Durch sanfte Berührung mit den Händen werden Blockaden und Funktionsstörungen des Körpers gelöst. Dabei macht sich der Therapeut das craniosakrale System des Menschen zunutze. Der Rhythmus mit dem sich die cererbrospinale Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umgibt, füllt und leert, ist am ganzen Körper spürbar. Ein Ungleichgewicht in diesem System kann zu Funktionsstörungen der Wahrnehmung, der Motorik oder des Denkens führen.

Anwendung bei folgenden Beschwerden hilfreich:

Bereich Erwachsene Kinder- und Säuglinge
Kopf Kopfschmerz
Migräne, Schwindel
Tinnitus
Kiefergelenkproblem
Schleudertrauma
Geburtstrauma
Schrei- und Spuckkinder
Asymmetrie des Schädels
Traumata im Gehirn und Rückenmark,
Reflexe
Multiple Sklerose
Schlaganfall
Parkinson
Zentralnervensystem-Störung
Entwicklungsstörung
Lernschwierigkeiten incl. Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom
Wachstumsstörung
Psychische Blockaden Posttraumatische Belastungsstörung Störung der Sexualentwicklung
Autismus
Bewegungsapparat Gelenke
Muskeln
Sehnen
Wirbelsäule
Motorische Störungen
Internistische Erkrankungen Prämenstruelles Syndrom = PMS
Inkontinenz
Magen- und Darmbeschwerden
Postnatale Beschwerden
C.S.I. = Cranio Strukturel Integration

CSI ist eine gute Ergänzung zu anderen Methoden. Durch sanfte Korrekturen am Kopf werden Beschwerden in verschiedenen Bereichen ausgeglichen.

N I S = Neurologisches Integrationssystem

Nach dem Erfinder Dr. A. K. Phillips D. O. ist NIS keine Behandlungstechnik, sondern ein Behandlungssystem für modernes nicht-invasives Gesundheitsmanagement. NIS ermöglicht dem Gehirn des Patienten eine Fehlsteuerung zu erkennen und erforderliche Regulationsvorgänge einzuleiten. Das geschieht auf unbewusster Ebene. Die vom Patienten geäußerten Symptommuster können dadurch effektiv in der Ursache angegangen werden.

Anwendungsmöglichkeiten:
Es können Fehlsteuerungen im Bewegungssystem, den Organen, dem Zentralnervensystem, Hormonsystem, Immunsystem und Verdauungssystem gefunden und behoben werden. Pathologische Faktoren wie Viren, Pilze und Bakterien können lokalisiert und vom Körper eliminiert werden.

Symptommuster, die positiv beeinflusst werden können (Beispiele):
•    Allergie
•    Asthma
•    Chronische Infektionen
•    Entwicklungs- und Lernstörungen
•    Hauterkrankungen
•    Immunsystemstörungen
•    Schlafstörungen
•    Schmerzen aller Art
•    Verdauungsbeschwerden

FDM = Fasziendistorsionsmodell nach Steven Typaldos

Eine sehr wirkungsvolle Methode, die von Dr. Stephen Typaldos † (USA) zur Linderung von Schmerzzuständen und Bewegungseinschränkungen entwickelt wurde, die durch Verrenkung, Verdrehung oder Verklebung von Muskelfasern, Sehnen und Bändern entstanden sind. Die Methode befasst sich besonders mit dem Bewegungsapparat sowie mit  schmerzhaften Auswirkungen auf ihn.

JAT = Joint Anchor Therapie = Gelenk Anker Therapie

ermöglicht es, die Wirbelsäule und die Gelenke zu balancieren, ohne dabei direkt am Körper arbeiten zu müssen! So kann sie auch solchen Menschen zu helfen, die ansonsten nicht in den Genuss von *balancierten Gelenke und einer *balancierten Wirbelsäule kommen könnten, weil bei ihnen aufgrund ihres Alters, ihrer körperlichen Verfassung oder ihrer Berührungsempfindlichkeit die manuelle Arbeit direkt an der Wirbelsäule und an den Gelenken nicht möglich ist. Sie bietet eine äußerst sanfte Möglichkeit, auf energetischem Weg profunde und anhaltende Ergebnisse zu erzielen.
Die Methode beruht auf folgendem theoretischem Konzept: Der energetische Gelenkanker ankert Bioenergie im physischen Körper. Da dieser Gelenkanker das bioenergetische Äquivalent des physischen Gelenks ist, wird über ihn gleichzeitig auch das physische Gelenk *balanciert. Die Joint Anchor Technique ist die erste mir bekannte bioenergetische Technik, die das zu leisten vermag.
*balancieren = ins Gleichgewicht bringen, ausgleichen

NICE = Neural Integration Control & Enhancement (Weiterentwicklung von NOT)